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Mount St.Helens Washington 

  Mt St. Helens Nat. Volcanic Monument

mtsthelens2.gif (16625 Byte) Diese beiden Abbildungen zeigen diesen Vulkan oben vor dem 18.5.1980 und unten danach. An diesem Tag gab es im Nordwesten der USA die wohl größte Naturkatastrophe dieses Jahrhunderts. Um 8.32 Uhr am 18.5.1980 war eine gewaltige Explosion, die 10 Min. andauerte, zu hören. An der Flanke des Vulkans tat sich ein  Krater von 1600 x 3000m auf und 12% des Berges wurden förmlich abgesprengt. Der Mt. St. Helens ist innerhalb von Minuten 415 m niedriger.  

In einem Umkreis von knapp 30km steht kein Baum mehr. Millionen Bäume liegen wie ein riesiges Mikadospiel verstreut umher.  Der 50km entfernte Columbiariver wird von der Asche fast zugeschüttet und ist nicht mehr schiffbar. Mühsam muss später eine neue Fahrrinne ausgebaggert werden.  Der unterhalb des Mt. St.Helens liegende Spirit Lake ist verschwunden, bzw. bildete sich einige 100 m höher neu. In dem jetzigen Spiritlake ist der Grund mit einer hundert Meter dicken Baumstammschicht zugedeckt.

Der Ascheregen ist unvorstellbar, noch 300km entfernt  legte sich eine 2,5cm dicke Ascheschicht auf die Erde. Eine 24km !! hohe Rauch- und Aschesäule verdunkelte den Himmel und beförderte Unmengen an Asche in die Stratosphäre, die noch monatelang um die Erde herumzog. 

In den nächsten Wochen erschütterten immer weitere Explosionen den Mt. St.Helens. Am  12.6. trat  brodelndes Magma aus, eine weitere Explosion ereignete sich am 22.7. und die 5. am 7.8.1980, die fast so stark war  wie die erste.    Da man schon Ende März 1980 wusste, dass ein Ausbruch des Mt. St. Helens bevorstand, wurde das gesamte Gebiet evakuiert. So sind auch nur 60 Menschenleben zu beklagen, meist Wissenschaftler und der Inhaber der Spirit Lake Lodge, der seine Heimat nicht verlassen wollte.
Die Folgen dieser Katastrophe werden auch noch in Jahrzehnten zu sehen sein. Es wurden 26 Seen zugeschüttet, 300 Häuser vernichtet. Man schätzt, dass 5,5 Mill. Tiere zugrunde gingen und über 7 Mill. Fische in dem heißen Wasser der Flüsse  eingingen.

Auch heute -mehr als  20 Jahre später - erholt sich das Gebiet nur langsam. Von der Westseite aus gelangt man auf einer Straße fast bis an den neuen Spirit Lake. An dieser Straße gibt es auch ein Visitor Center mit sehr guten Informationen und Filmen. Sehr viel eindrucksvoller für den Besucher ist aber eine Fahrt von der östl. Seite her, die aber nur von Anf. Juni bis Ende Sept. möglich ist. Hier gelangt man auf einer kleinen, unbefestigten Straße ganz hoch hinauf, fast bis an der Kraterrand und kann auch 20 Jahre später noch diese ungeheure Zerstörung  erkennen.

Im Gebiet des Mt. Helens gibt es keine Unterkunft, da die Spirit Lake Lodge  1980 verschüttet wurde.
Unterkunftsmöglichkeit im Ort Kelso WA

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.10.05.2006

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